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wohnen im FREIraum - freiräume in der stadt
das gelände des historischen „gstütthofes“ soll weiterhin ein grosszügiges und lärmgeschütztes „innenleben“ führen. anstelle des strassenbegleitenden werkstättentraktes entlang der fürstenallee begrenzt/formt ein neuer niedriger (zwei geschosse) baukörper den weiten hof nach südwesten während an der nördlichen grundstücksgrenze mit seinem ebenfalls hohen baumbestand keine weiteren baulichkeiten den raum verengen. hier wird das bestehende kleine polierstöckl zur gemeinschaftlichen nutzung adaptiert, der ebene, leichte holzschuppen zur laube mit garten umfunktioniert und der geschlossene kanal des baches wieder als offenen wassergerinne erschlossen.

auf dem niedrigen körper mit schützenden gartenhöfen zur allee und (wohnungs-)umlaufenden freibereichen in form von terrassen/balkonen und loggien, bietet ein aufgesetzter körper bis zur höhe der baumkronen zweigeschossige loftwohnungen („typus wohnen“) und weite dachwohnungen („typus nutzungsneutrale räume“) mit dachgärten bzw. begleitenden loggien und terrassenzonen an. die aufgelöste baustruktur erhält durch einen durchlässigen fassadenbewuchs einen sicht- und lichtfilter.

auf der historischen gestüthalle soll das derzeitige, aus neuerer zeit rührende dach des historisch wesentlich umfangreicheren (2 geschosse mit dach) baukörpers entfernt werden. die in der wettbewerbsauslobung angebotene dichtespielraum zwischen gfz 0,6 und 0,7 soll dazu verwendet werden, ein räumliches wohnen (gegliederter holzleichtbau) auf dem historischen gebäudesockel zu ermöglichen.
wohnen im raum meint damit sowohl den bezug im freiraum, als auch das wohnen innerhalb des gebauten körpers, beziehungsweise innerhalb der wohnungsstruktur.
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